Auf einen Kaffee ...
Auf einen Kaffee mit Fabienne Hoese (LOUIS Hotel)

... mit Fabienne Hoese
(Auszubildende zur Köchin, LOUIS Hotel, München)

Auf einen Kaffee mit Fabienne Hoese (LOUIS Hotel)

Liebe Frau Hoese,
Ihre Begeisterung für den Beruf ist spürbar! Herzlichen Dank, dass Sie uns daran teilhaben lassen und Einblicke in Ihre Leidenschaft geben. Viel Erfolg bei der Ausbildung. Es ist schön, dass Sie bei uns sind!

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zur Köchin entschieden?
FH: Für mich war es keine große Entscheidung. Ich hatte auch die Möglichkeit, etwas anderes zu machen, doch mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass ich mich für die Ausbildung entscheiden soll. Ich habe schon immer gerne gekocht. 

Warum im LOUIS Hotel München?
FH: Ich habe meine Ausbildung in einem Hotel in Österreich angefangen, in dem ich mal zu Gast war. Mich hat es dann jedoch wieder nach München gezogen, da meine Familie hier lebt. Ich habe im LOUIS Hotel angefragt und konnte spontan im Dezember‘21 anfangen. Es war sofort supernett und ich habe mich direkt wohlgefühlt.

Wie ist es für Sie in diesen außergewöhnlichen Zeiten eine Ausbildung zu machen?
FH: Vor allem in der Gastro fragt man sich schon manchmal, ob dieser Weg sicher ist und was man hier überhaupt macht. Ich persönlich habe im LOUIS Hotel jedoch nicht das Gefühl, dass weniger los oder zu tun ist. 

Was sollte jemand mitbringen, der gerne eine Ausbildung zur Köchin / zum Koch (w/m/d) machen möchte?
FH: Es ist nicht immer nur kochen und rumexperimentieren, sondern auch viel Organisation. Putzen gehört auch dazu. Sauberkeit und ein hoher Hygienestandard sind in Küchen sehr wichtig. Den Job sollte man schon mögen. Im LOUIS Hotel ist besonders schön, dass wir viel ausprobieren dürfen. Ich kann mich viel einbringen und Eigeninitiative wird geschätzt. Das ist cool und macht anstrengende Phasen wett. 

Warum kochen Sie gerne?
FH:  Ich muss Sachen fühlen und sehen, was ich produziere. Das macht mich glücklich. Man kann unheimlich viel mit Lebensmitteln machen. Ich bin ein richtiger Fan von Saisonalität und regionalen Produkten. Mit Essen kann man so viel bewirken, Leute zusammenbringen und sich selbst eine Freude machen. Für mich ist Kochen manchmal wie eine kleine Therapie, abschalten, Zeit für mich. Ich könnte mir vorstellen, mich nach der Ausbildung noch tiefer damit zu beschäftigen, was bestimmten Pflanzen und Lebensmittel für unseren Körper tun können. 

 



Was bereiten Sie zurzeit gerne zu und warum?
FH: Zurzeit sehr gerne ein Tomatensugo mit Garnelen und Schalloten. Es ist sehr einfach gemacht und superlecker!

Tomatensugo Rezept von Fabienne Hoese

Erzählen Sie uns von einem Moment, in dem Sie über sich hinausgewachsen sind. 
FH: Das passiert relativ oft in der Küche. Zum Beispiel beim Abendservice, wenn es darum geht, sich erst mal einzuarbeiten und zu verstehen, wie alles abläuft. Wenn man das dann geschafft hat, ist man stolz auf sich! Zurzeit ist viel los und wenn ich dann Zufriedenheit bei Feierabend spüre, bin ich schon stolz auf mich. In der Küche gibt es verschiedene Posten, die zusammenarbeiten und gemeinsam ein Gericht kochen. Am Anfang habe ich mich sehr schwergetan, die Zeit, die ich zur Zubereitung meiner Komponenten noch benötige, richtig einzuschätzen – da geht es um Minuten. Es macht Spaß zu merken, dass ich immer besser in der zeitlichen Einschätzung werde. Wenn man etwas noch nie gemacht hat, kostet es Überwindung zu fragen, wie etwas geht, aber es lohnt sich nachzufragen. Das bringt einen weiter und man ist anschließend stolz auf sich.

Für welche drei Dinge sind Sie dankbar, wenn Sie auf 2021 zurückblicken?
FH: 
(1) Für meine Familie und die Unterstützung, als ich mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden habe. Das ist ein Step, den ich für mich gemacht habe. In dem Moment habe ich mich gegen ein Studium entschieden und das musste ich erst mal allen beibringen. 
(2) Dass wir alle gesund geblieben sind. 
(3) Ich bin dankbar, dass ich durch die Berufsschule in Österreich und das LOUIS Hotel viele neue Leute kennengelernt habe. Wirklich nette Leute, mit denen ich sehr schnell sehr eng geworden bin. 

Auf einen Kaffee mit Fabienne Hoese (LOUIS Hotel)

Was haben Sie sich für 2022 vorgenommen?
FH: Die Ausbildung erfolgreich weiterführen und viel zu lernen. Ich möchte mich selbst motivieren, neben der Ausbildung viel zu lesen. Somit habe ich mir stetige Weiterentwicklung für 2022 vorgenommen.

Mit welchen drei Worten würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
FH: Zuverlässig – hilfsbereit – lustig

 

Kommen Sie gebürtig aus München oder wo sind Sie geboren und aufgewachsen?
FH: Ja, ich bin in München aufgewachsen, gar nicht weit weg vom Viktualienmarkt. 

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit in München gerne?
FH: An der Isar spazieren gehen, in Oberföhringen und Unterföhringen kann man gut abschalten. Zudem probiere ich gerne verschiedene Cafés aus. Mein Ziel ist es nicht irgendwo „hängen zu bleiben“. 

Wenn ich nicht arbeite, dann…
FH: … versuche ich ein bisschen Sport zu machen, mit meinem Hund spazieren zu gehen und ich lese ganz viel in meiner Freizeit.

München ist für mich…
FH: …zu Hause. 

 

// Veröffentlichung: 1. März 2022 //

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