Auf einen Kaffee mit den Verkaufsleiterinnen Katharina Burk & Felicia Veerkamp Hände

... mit Katharina Burk
(Verkaufsleiterin Rhein-Main, ATLANTIC Hotels Management GmbH)

... mit Felicia Veerkamp
(Regionalverkaufsleiterin, ATLANTIC Hotels Management GmbH)

Auf einen Kaffee mit den Verkaufsleiterinnen Katharina Burk & Felicia Veerkamp

Liebe Frau Burk, liebe Frau Veerkamp,
herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft zum Doppel-Interview - das gibt geballte Frauenpower!
Wir freuen uns, Sie und Ihre Aufgabenfelder besser kennenzulernen. Sie sind nicht so oft in den ATLANTIC Hotels anzutreffen, dafür jedoch stark in anderen Regionen für uns unterwegs.
Wir sind gespannt mehr zu erfahren und finden es sehr schön, dass Sie ein Teil des Teams sind.

Wo sind Sie geboren und aufgewachsen?
KB: Geboren bin ich in Marburg und aufgewachsen im Kurort Bad Endbach (Mittelhessen). In der Region wohne ich auch heute wieder – das ist so ca. 90 km von Frankfurt entfernt.

FV: Geboren und aufgewachsen bin ich in Burgwedel, einem Vorort von Hannover. Dort haben wir mit unseren Nachbarn auf einem Hofgelände ohne Zäune gewohnt. Das war wie eine große Wohngemeinschaft und jeder war eingeladen den anderen spontan zu besuchen.

Im Bild v.l.n.r.: Katharina Burk, Felicia Veerkamp

Wie sind Sie zu den ATLANTIC Hotels gekommen und wie haben Sie Ihren Einstieg erlebt?
10 Jahre ATLANTIC Hotels:
KB: Zu ATLANTIC bin ich durch Frank Blasberg (Hoteldirektor, ATLANTIC Hotel Kiel) gekommen. Herr Blasberg war der Direktor des Hotels, in dem ich zuvor tätig war. Ich bin dann mit ihm zu den ATLANTIC Hotels gegangen. In Kiel hatten wir eine sehr spannende (Vor-)Eröffnungszeit. Nach fast vier Jahren im ATLANTIC Hotel Kiel wollte ich jedoch wieder zurück in meine Heimat. Es freut mich immer noch sehr, dass ich die Möglichkeit einer Außenstelle bekommen habe. Als Verkaufsleiterin im Außendienst schätze ich das Vertrauen, das mir von meinen Vorgesetzten entgegengebracht wird. Es macht mir große Freude eigenverantwortlich zu arbeiten.    

1 Jahr ATLANTIC Hotels:
FV
: Zu den ATLANTIC Hotels bin ich ganz spontan gekommen. Kennengelernt habe ich Katharina Burk und Tim Stark (Verkaufsteam ATLANTIC Hotels) auf der IBTM (Messe) in Barcelona. Ich war damals für meinen ehemaligen Arbeitgeber vor Ort. Auf der IMEX (Messe) in Frankfurt haben wir uns 2018 wiedergetroffen und sind in einem Gespräch darauf gekommen, dass eine für mich passende Stelle bei den ATLANTIC Hotels ausgeschrieben ist. Eigentlich hatte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht vor meinen Arbeitgeber zu wechseln. Rückblickend bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung – die Kolleg*innen sind alle sehr freundlich, herzlich und offen. Zudem habe ich viele Freiheiten im Job und ich finde es großartig viel mitgestalten und sich einbringen zu können, z.B. über das betriebliche Ideenmanagement.
 

Was sind Ihre Aufgaben im Job? Welche Aufgaben machen Ihnen am meisten Freude?
KB: Grundsätzlich sind wir für die Kundenbetreuung, Neukundengewinnung und unter Umständen Kundenrückgewinnung verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, zusätzliches, zu den Anfragen die "von alleine" in unseren Hotels laden, MICE-Geschäft zu akquirieren. Am meisten Spaß machen mir Kundenbesuche, es ist spannend viele unterschiedliche Unternehmen/Arbeitsplätze kennenzulernen sowie die Teilnahme an Messen und dadurch die Kundenbeziehungen aufzubauen.

FV: Wir sind das Bindeglied zwischen den Geschäftskunden (z.B. Firma/Verband/Eventagentur) und dem Veranstaltungsverkauf. Wir sind Ansprechpartner für die Kunden auf dem Weg zu einer Anfrage, führen Preisverhandlungen und beraten. Die Detailplanungen werden meist direkt mit unseren Kolleg*innen aus dem Veranstaltungsverkauf der jeweiligen Häuser abgesprochen. Ansonsten sind wir auch regelmäßig auf Messen präsent und führen Kundenbesuche durch. 
Am Meisten schätze ich in meinem Job die Abwechslung zwischen Büroarbeit und Salesreisen. Es wird einfach nie langweilig!

*MICE = Meetings, Incentives, Conventions und Events.


Was gehört zu Ihrem Job, was man nicht direkt erwarten würde?
KB:
Fragen stellen, den Kunden erzählen lassen, aktiv Zuhören. Kunden sagen einem viel zwischen den Zeilen. Fähigkeiten, die eine Buchungssoftware nicht so drauf hat.

FV: In unserem Job läuft viel über persönliche Gespräche, dabei ist es wichtig die Balance zwischen persönlicher Ebene und professioneller Distanz zu wahren.
 

Ihr Büro-Arbeitsplatz befindet sich in Städten, an denen die ATLANTIC Hotels gar keine Hotels haben. Wie ist das für Sie?
KB:
Herausfordernd. Im ersten Schritt wird die Destination verkauft, im zweiten das Hotel.

FV: Für mich ist es egal ob ich im Office sitze, im Hotel, irgendwo in Hamburg bin, am PC oder am Telefon.


Wie arbeitet es sich im Home Office?
KB: Es ist ruhig und ich schätze es ungestört arbeiten zu können. Manchmal vermisse ich die Kolleg*innen und das Hotel-Feeling. Ein echt großer Vorteil ist, dass ich deutlich weniger rausgerissen werde. Es gehört Disziplin dazu und man sollte der Typ für Home Office sein – für mich ist es ideal!  
 

Wie ist es fernab von dem Großteil der Kolleg*innen zu arbeiten?
FV: Wenn ich mich in 15 Stücke teilen könnte, wäre in jedem unserer Häuser ein kleiner Teil von mir. So haben wir regelmäßigen Austausch per E-Mail und Telefon. Das enge Teamgefühl, durch das kleine Team im Hamburger Büro, genieße ich jedoch auch und den kurzen Weg zum Arbeitsplatz. Mit mir sitzen noch zwei Verkaufs-Kolleg*innen der ATLANTIC Hotels Management GmbH und manchmal auch eine Verkaufskolleg*innen für die Severin*s Häuser im Büro. Wir Hamburger*innen wohnen übrigens alle im selben Stadtteil.

In der Natur Ihres Jobs liegt es andere zu überzeugen. Wie schaffen Sie das?
KB:
Ich versuche gute Storys über unsere Hotels/Standorte zu berichten. Außerdem hilft es in der Zusammenarbeit stets verbindlich zu sein. Vertraut uns der Veranstaltungsplaner, wird er wieder bei uns anfragen.

FV: Es ist wichtig eine Vertrauensbasis aufzubauen. Im Grunde sollte man mehr beraten als verkaufen. Zudem sollte der Kunde bestmöglich unterstützt und ihm so viel Arbeit wie möglich abgenommen werden, z.B. Angebote aus mehreren Häusern schicken und Preisverhandlungen übernehmen.

 

Auf einen Kaffee mit den Verkaufsleiterinnen Katharina Burk & Felicia Veerkamp Hände

Wir bauen derzeit in Münster ein ATLANTIC Hotel in zentraler Lage. Wie schätzen Sie diesen Standort und den Markt ein?
KB: Super Standort! Münster liegt in Deutschland relativ gut und bietet viel Potential. ATLANTIC spricht schon sehr lange von einem Hotel in Münster, dadurch sind wir bei den Münsteraner*innen im Kopf und sie fiebern sogar mit.   

FV: Die Nachfrage ist definitiv da! Münster hat bislang noch nicht so ein breites, bedarfsgerechtes Hotelangebot.
 

Beschreiben Sie sich mit drei Worten.
KB: Tolerant ● Sportlich ● Loyal

FV: Humorvoll ● Herzlich ● Ehrlich
 

Sie haben viel mit unterschiedlichen Menschen zu tun und dabei sind „Kommunikation“, „Umgang miteinander“ und „Verhaltensweisen“ sehr wichtig. Welchen Tipp haben Sie?
KB: Immer lächeln, dem Gegenüber volle Aufmerksamkeit schenken und offen sein. Probieren das Schubladendenken auszuknipsen. Zudem auf Details achten, ggf. ist etwas dabei, dass sich als Small-Talk-Aufhänger anbietet.

FV: Sich am Anfang erstmal zurückhalten und beobachten. Ich finde die Kunst liegt darin, in den ersten Sekunden einer Begegnung einzuschätzen wie der Kunde tickt und dementsprechend darauf einzugehen. Körpersprache, Stimmung und Tonfall sind dabei wichtige Attribute, auf die ich achte. Dieser Ansatz funktioniert größtenteils auch am Telefon.


Welches persönliche Ziel haben Sie im letzten Jahr erreicht?
KB: Ich hatte mir vorgenommen die persönliche Bindung zu den Bestandskunden zu vertiefen. Das Gefühl, zuerst vom Kunden angerufen zu werden, wenn er spontan eine Location für eine Veranstaltung sucht oder für den/die Vorgesetzte/n ein Zimmer benötigt, ist großartig.

FV: Ich hatte in meinem vorherigen Job den Fokus auf Nord- und Westdeutschland. Bei ATLANTIC ist es nun Ost- und Süddeutschland. Das Gebiet war zuerst neu für mich. Ich bin dann offen an die Sache rangegangen und habe mir das Ziel gesetzt, die Regionen zu „meinem Zuhause“ zu machen. Das ist mir ganz gut gelungen, denke ich.


Wenn ich nicht arbeite, dann…
KB: …bin ich in der Natur und / oder treibe Sport, z.B. wandern, joggen, Inline skaten, Zumba.

FV: …koche ich.


ATLANTIC ist für mich…
KB:
…Weiterentwicklung.

FV: …groß.