Auf einen Kaffee mit...

Svenja Sandmann-Grote ist von oben am Tisch sitzend zu sehen. Es steht ein Kaffee auf dem Tisch.

... Svenja Sandmann-Grote
(Direktionsassistentin, ATLANTIC Hotel Universum)

Svenja Sandmann-Grote sitzt mit einem Kaffee am Tisch. Der Kaffee ihrer Interviewpartnerin ist auf dem Bild ebenfalls zu sehen.

Liebe Svenja,
danke, dass du uns Einblicke in dein Leben und deine Gedanken gibst. Du nutzt die Karrieremöglichkeiten unserer Multimarken-Hotelgruppe und bist eine Inspiration. Es ist so schön, dass du Teil des ATLANTIC-Teams bist!

Seit wann arbeitest du bei den ATLANTIC Hotels?
SSG: Angefangen habe ich 2012.

Erzähle uns von deinen bisherigen Karriere-Steps.
SSG: Nach meiner Ausbildung habe ich direkt im ATLANTIC Hotel Sail City (Bremerhaven) als Commis de Rang im Spätdienst angefangen. Dort habe ich zwei Jahre gearbeitet. Anschließend bin ich als Demi Chef de Rang in den Spätdienst des ATLANTIC Grand Hotel Bremen gewechselt. Es folgte eine kurvige Zeit der Erfahrungen sammeln außerhalb der ATLANTIC Hotels Gruppe, bevor ich 2017 wieder zurück ins ATLANTIC Grand Hotel Bremen gegangen bin. 2021 bin ich ins ATLANTIC Hotel Universum gewechselt.

Wie hast du deinen Weg in die Hotellerie gefunden? 
SSG: 2007 habe ich meine Ausbildung zur Hotelfachfrau angefangen. Mein Weg war unkonventionell. In der neunten Klasse habe ich auf einer Jobmesse einen Test gemacht, um den Beruf zu finden, der zu mir passt. Der Test hat mir ein paar Jobs vorgeschlagen, unter anderem die Hotelfachfrau. Daraufhin habe ich mein erstes Praktikum in einem kleinen Hotel gemacht und mich anschließend entschlossen, die Ausbildung zu machen. 

Warum machst du, was du machst?
SSG: Weil ich es liebe. Weil es jeden Tag etwas anderes ist. Man hat jeden Tag Abwechslung. Ich könnte mir nichts anderes vorstellen. Das Hotelleben ist sehr facettenreich mit vielen positiven und auch durchaus interessanten Überraschungen. 

Für was bist du unter den Kolleg*innen bekannt?
SSG: Vielleicht für immer einsatz- und hilfsbereit sein. Und hoffentlich dafür, nicht so schnell unterzukriegen und positiv denkend zu sein. 

Du gehörst zu den ersten Absolvent*innen des internen Führungskräfte-Entwicklungsprogramms „grow with ATLANTIC Hotels“. Herzlichen Glückwunsch! Was hast du von dem Programm mitgenommen?
SSG: Man hinterfragt sehr viel – sich selbst auch. Wir haben uns viel mit uns persönlich beschäftigt. Der Austausch mit den Kolleg*innen hilft einem sehr und stärkt einen bei vorherigen Unsicherheiten. Auch heute nutze ich diese gewonnene Austauschmöglichkeit gerne.

Zudem habe ich während des Programms die Gelegenheit genutzt, im Severin*s Resort & Spa auf Sylt reinzuschnuppern. Ich habe mir bewusst das gegenteiligste Haus ausgesucht. Dort gibt es andere Grenzen z.B. in Bezug auf Budget und eine andere Klientel. 

Was rätst du denjenigen, die sich für die nächste gwAH-Runde qualifizieren möchten?
SSG: Offen sein – auch für neue Themen und Perspektiven. Sich nicht zu verstecken. Ehrlich mit sich zu sein und keine Scheu zu haben, die Meinung zu äußern. Trauen und machen, man hat ja nichts zu verlieren. Zudem ist es hilfreich, sich vorab mit sich zu beschäftigen, sich selbst zu beobachten und herauszufinden, was einem wichtig ist.

Erzähle uns von einem besonderen Moment in deiner bisherigen ATLANTIC Zeit. 
SSG: Inmitten der Pandemie bin ich in das ATLANTIC Hotel Universum gewechselt. Direkt zu Beginn wurde ich super kurzfristig gefragt, ob ich nicht Lust hätte, für vier Wochen in unser Severin*s – The Alpine Retreat nach Lech am Arlberg (Österreich) zu gehen. Hätte ich nie gedachte, dass ich mal in die Berge gehe. Es ist wirklich ein Winter Wonderland dort und ich habe mich in das Haus verliebt. Die Zeit in Lech war sehr herausfordernd, da ich mit Themen zu tun hatte, in denen ich mich nicht sicher gefühlt habe. Zum Beispiel war der Sommelier weg, als ich ankam und die Restaurantleitung hatte sich das Bein gebrochen. So war ich gefragt, diese Aufgaben abzudecken und bin daran gewachsen.

Svenja Sandmann-Grote ist von oben am Tisch sitzend zu sehen. Es steht ein Kaffee auf dem Tisch.

Was würdest du sagen, ist dein Schlüssel zum Erfolg?
SSG: Offen und gelassen sein. Positives Denken. Keine Angst haben, auch wenn das manchmal nicht so einfach ist und nicht so viel nachdenken. Stets offen sein für weitere Erfahrungen / Herausforderungen und so viel mitnehmen, wie es geht. 

Ich habe zum Beispiel schon innerhalb der Gruppe das ATLANTIC Hotel Sail City (Bremerhaven), ATLANTIC Grand Hotel Bremen, Severin*s – The Alpine Retreat (Österreich), ATLANTIC Hotel Universum (Bremen), Severin*s Resort & Spa (Sylt) und das LOUIS Hotel (München) kennengelernt. Zwei Tage im ATLANTIC Grand Hotel Travemünde waren auch dabei sowie ganz neue Perspektiven durch die Arbeit im Callcenter des Impfzentrums zusammen mit ATLANTIC-Kolleg*innen während der Pandemie.

Setzt du dir Ziele?
SSG: Ich lasse mich gerne treiben. Das Leben hält oft Überraschungen bereit, die ich spontan ergreife. 

Bist du gebürtige Bremerin oder wo bist du aufgewachsen?
SSG: Ich bin im Landkreis Diepholz aufgewachsen.

Wenn ich nicht arbeite, dann…
SSG: …tanze ich. Ich habe seit ein paar Wochen durch unser Firmenfitnessangebot wieder damit angefangen. Das nutze ich gerne, der Anbieter ist regulär ziemlich teuer. Dadurch mache ich auch wieder Yoga seit ein paar Wochen.

Bremen ist für mich…
SSG: mittlerweile mein Zuhause. 

 

// Veröffentlichung: 1. April 2025 //

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